Rundgang 50Hertz: Generalprobe für neue Ausstellungs-Architektur

In einer Kooperation zwischen Hamburger Bahnhof und dem Netzbetreiber 50Hertz werden im Juli und August zeitgenössische Künstlerpositionen präsentiert. Für die Schau wurde eigens eine neue, innovative Ausstellungsarchitektur entwickelt.

Generalprobe für die Architektur: Der “Rundgang 50Hertz” zeigt nicht nur junge Positionen aus den Kunsthochschulen in Berlin, Hamburg und Leipzig. Auch ein neues und wiederverwendbares Architektursystem ist eigens für diesen Anlass entwickelt worden.

Die neue Ausstellungsarchitektur im Aufbau. Foto: André Wunstorf
Die neue Ausstellungsarchitektur im Aufbau. Foto: André Wunstorf
Am Aufbau beteiligt: Architekt Florian Stirnemann, Kuratorin Matilda Felix, Künstlerin Cosima zu Knyphausen. Foto: André Wunstorf
Am Aufbau beteiligt: Architekt Florian Stirnemann, Kuratorin Matilda Felix, Künstlerin Cosima zu Knyphausen. Foto: André Wunstorf

Der Architekt Florian Stirnemann von raumlaborberlin hat eine Konstruktion erdacht, bei der einzelne Wandelemente so zusammengesteckt werden, dass gerundete Hängeflächen einen etwa nierenförmigen Pavillon mit drei Ein- und Ausgängen ergeben. Eine ‘Apsis’ hat die Firma Bartmann Berlin im Mai probeweise aufgebaut.

Emma Adler beim Probeaufbau. Mit Lucien Tunger und Mathias Schwarz. Foto: André Wunstorf
Emma Adler beim Probeaufbau. Mit Lucien Tunger und Mathias Schwarz. Foto: André Wunstorf

Um jedem „Rundgang 50Hertz“ ein individuelles Erscheinungsbild zu geben, werden die Wände in den kommenden Jahren mit wechselndem Material beplankt. 2017 haben wir uns für einen blauen Teppichboden entschieden. Der Probeaufbau war zugleich Gelegenheit, eine echte Tesla-Spule zu aktivieren, die Teil der Abschlussarbeit der Künstlerin Emma Adler (Kunsthochschule Berlin Weißensee) ist.

Der Filmemacher René Arnold bei der Lichtprobe für Videoaufnahmen. Foto: André Wunstorf
Der Filmemacher René Arnold bei der Lichtprobe für Videoaufnahmen. Foto: André Wunstorf

Die dazugehörige Videoaufnahme hat der Regisseur und Dokumentarfilmer René Arnold übernommen.

Endlich: Die Tesla-Spule in Aktion. Foto: André Wunstorf
Endlich: Die Tesla-Spule in Aktion. Foto: André Wunstorf

Die komplette Architektur, die vollständige Installation von Emma Adler und die jurierten Abschlussarbeiten von Asana Fujikawa, Susanne Keichel und Cosima zu Knyphausen sind ab dem 19. Juli bis zum 13. August im Netzquartier von 50Hertz, direkt neben dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zu sehen.

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