Foto: BBR / Thomas Bruns;

Kostbarer Stein an den Versorgungsschächten der Neuen Nationalgalerie

Ein Blickfang in der oberen Halle der Neuen Nationalgalerie sind die raumhohen Versorgungsschächte. Sie beeindrucken nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihre Verkleidung mit grünem Marmor. Warum die Platten während der Bauarbeiten größtenteils vor Ort bleiben, erklärt Redakteurin Constanze von Marlin.

Mitarbeiter der Firma Gebauer Steinmetz bei der Demontage der Granitplatten. Foto: BBR/ProDenkmal

Graue Eminenz. Granitplatten in der Neuen Nationalgalerie

Die Neue Nationalgalerie wird gemeinhin als ein Gebäude aus Glas und Stahl wahrgenommen – doch die größten Flächen des Museums sind von einem Naturstein geprägt: dem grauen Granit. Beeindruckende 14.000 Granitplatten wurden in und um die Neue Nationalgalerie verbaut. Constanze von Marlin hat sich das Material vor Ort näher angesehen.

Das Projektteam studierte Originalpläne von Mies im Archiv des MoMA in New York. © David Chipperfield Architects

Mies van der Rohe: Planen und Bauen in den 1960er Jahren

Seitdem die Neue Nationalgalerie 1968 eröffnete, hat sich viel geändert – nicht zuletzt ist das Planen und Bauen komplexer geworden. Die originalen Pläne aus dem Büro von Ludwig Mies van der Rohe machen die Unterschiede von gestern und heute anschaulich.