Zehnerpack: Die 10 schönsten Weihnachtsgeschenke aus unseren Museumsshops

Mit Beginn der Adventszeit startet für viele die Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken. Um die Suche zu erleichtern, haben wir 10 Geschenkideen für euch zusammengestellt.

1) Replik einer römischen Halskette aus dem 2.-3. Jahrhundert n. Chr., 120 €

© Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Uli Grohs
© Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Uli Grohs

Das Originalobjekt besteht abwechselnd aus Gliedern in Form eines „Heraklesknotens“ aus Golddraht und unregelmäßigen hellblauen Saphiren. Der „Heraklesknoten“ kommt seit dem 4. Jahrhundert vor Christus häufig bei Schmuck vor. Als kunstvolle und stabilste Form eines Knotens aus zwei Strängen steht er für die perfekte Verbindung von zwei Partnern und konnte deshalb u.a. die Hochzeit symbolisieren.
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2) Steiff-Tier „Labbu“, nach dem Löwen von der Prozessionsstraße, 99 €

© Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / Uli Grohs
© Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / Uli Grohs

Der Löwe wurde im Alten Orient „Labbu“ genannt. Unser Wort „Löwe“ stammt von diesem Begriff ab. Der babylonische König Nebukadnezar II. ließ im 6. Jahrhundert vor Christus eine prachtvolle Prozessionsstraße bauen. Die Straße wurde mit farbig glasierten Ziegeln verziert, auf denen fast lebensgroße Löwen abgebildet waren. Über zweitausend Jahre später wurden die Überreste dieser Ziegel bei Ausgrabungen in Babylon (im heutigen Irak) gefunden. Von den ursprünglich 120 Löwen der Prozessionsstraße sind heute 30 im Pergamonmuseum in Berlin ausgestellt. Sie wurden in mühevoller Kleinarbeit aus tausenden Ziegelbruchstücken wieder zusammengesetzt.
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3) Artdiary 2018, Taschenkalender mit Highlights aus der Gemäldegalerie, dem Kupferstichkabinett und der Kunstbibliothek, 9,99 €

© Staatliche Museen zu Berlin / Uli Grohs
© Staatliche Museen zu Berlin / Uli Grohs

Der Wochenkalender im praktischen Taschenformat zeigt jede Woche ein anderes Highlight aus der Gemäldegalerie, dem Kupferstichkabinett und der Kunstblibliothek in Berlin und bietet mit 108 Seiten genug Platz für wichtige Termine. Die 47 farbigen Abbildungen laden zum Schwelgen ein und inspirieren vielleicht zum nächsten Museumsbesuch …
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4) Lippenstiftetui mit Zierstreifen einer ägyptischen Tunika aus dem 6.-7. Jahrhundert, 6,90 €

 © Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Uli Grohs
© Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Uli Grohs

Dieses Detail eines Zierstreifens ist ein typisches Beispiel für den Dekor spätantiker Tuniken, der in der Regel symmetrisch angelegt war. Solche Streifen verliefen beidseitig der Halsöffnung über die Brust und den Rücken und reichten mitunter bis zum Saum. Ihre Motive sind vielfältig: Beliebt waren Weinranken, Blüten und Blätter, Rosetten und Palmetten, aber auch verschiedene Tiere und Wasserlandschaften. Auch mythologische oder biblische Gestalten kommen wiederholt vor.
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5) Puzzle Jan Brueghel d. J. „Das Paradies“, 19,50 €

© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Uli Grohs
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Uli Grohs

Während der Wartezeit aufs nächste Weihnachtsfest hilft dieses 1.000-teilige Puzzle von Ravensburger mit einem Highlight der Gemäldegalerie: „Das Paradies“, um 1650, von Jan Brueghel d. J.
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6) Weicher Modalschal Krumbholz zur Ausstellung „form follows flower“, 49 €

© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Uli Grohs
© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Uli Grohs

Das Motiv dieses eleganten Schals (176,5 x 57 cm) stammt von dem Dresdner Kunstgewerbeschullehrer Karl Gotthelf Krumbholz. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstehen in England, Frankreich und Deutschland ornamentale Vorlagenwerke für Gestalter, die auf einem neu belebten Pflanzenstudium aufbauen. Mit dieser Hinwendung zur Natur richtet sich der Künstler auch gegen den Historismus der Zeit.
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7) Replik der Göttin Bastet in Gestalt einer sitzenden Katze, Spätzeit, 36 €

© Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung  / Uli Grohs
© Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Uli Grohs

Unter den zahllosen Katzenbronzen aus Ägypten ist diese Figur womöglich eine der schönsten. Die Replik (11,5 x 8,5 x 4,5 cm) zeigt eine sitzende Katze in aufmerksam beobachtender Haltung. Besondere Strahlkraft und Lebendigkeit verleihen ihr die Augen, deren Augäpfel bis auf die Pupillen weiß übermalt wurden. Um den Hals trägt sie eine dreireihige Kette an der im Brustbereich eine weitere mit einem Anhänger in Gestalt eines Udjat-Auges befestigt ist. Auf dem Scheitel des Kopfes ist zudem ein Skarabäus eingraviert. Die Löcher in den Ohren bezeugen ehemals vorhandenen Schmuck. Mit dem Kauf der Statuette in Mailand wurden goldene Ohrringe erworben, bei denen es sich jedoch um moderne Exemplare gehandelt hat.
Zweifellos handelt es sich bei dieser Figur um die Darstellung der Göttin Bastet. Sie wurde sicherlich als Weihgeschenk in einen Tempel in ihrem religiösen Zentrum im östlichen Nildelta, dem heutigen Tell Basta, gestiftet.
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8) Kunstdruck Picasso „Der gelbe Pullover“, 128 €

© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Uli Grohs
© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Uli Grohs

Pablo Picasso war nach Beginn des Zweiten Weltkriegs vor der deutschen Wehrmacht an die Atlantikküste geflohen und lebte dort mit Dora Maar unter den beengten Verhältnissen eines Hotelzimmers. „Der gelbe Pullover“ ist eine Darstellung Doras, bei der es Picasso womöglich weniger um individuelle Aspekte ihrer Persönlichkeit als vielmehr um ein zeitbedingtes Sinnbild ging. Dora sitzt streng mittig in einem Lehnstuhl. Der Ausdruck des auf kubistische Art frontal und zugleich im Profil gedoppelten Gesichts wirkt majestätisch starr. Der Körper ist eingeschnürt in einen gelben Pullover, der eher einer Zwangsjacke gleicht und an die deformierenden Verhältnisse der Zeit erinnert.
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9) Espressotassenset „Iznik“, 24,50 €

© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst / Uli Grohs
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst / Uli Grohs

Iznik-Fliesen aus der Zeit zwischen ca. 1490 und 1700 sind für ihre leuchtende Farbpalette, ihre klare Glasur und ihre Blumendekore berühmt. Die Stadt Iznik liegt im Nordwesten der Türkei, nicht weit von Istanbul entfernt. In den dortigen Werkstätten wurde das Fliesenfeld des 16. Jahrhunderts für den Hof des osmanischen Sultans hergestellt. Die Musterentwürfe stammten aus dem Hofatelier in Istanbul. Zu großen Paneelen zusammengesetzt schmücken diese Fliesen noch heute vor allem die Innenräume osmanischer Moscheen und Paläste, erscheinen aber auch an Fassaden.
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10) Untersetzer Schlesinger „Erdbeeren und Johannisbeeren“, 12,50 €

© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Uli Grohs
© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Uli Grohs

Die Detailabbildungen des 6-teiligen Untersetzersets stammen von zwei Bildern von Johann Adam Schlesinger. Seine Darstellungen heimischer Johannis- und Erdbeerensträucher folgen in der genauen Naturbeobachtung und im dekorativen Gegenüber von Frucht und Blatt, Pflanze und kleinem Tier der Tradition holländisch-flämischer Stilllebenmalerei des 17. Jahrhunderts. Dennoch sind sie von einem anderen, moderneren Naturbegriff geprägt: Um 1820, in einer Zeit, in der das Blumenstilleben befördert durch die Porzellanmalerei neuen Aufschwung erhielt, malte Johann Adam Schlesinger keine „nature morte“, sondern viel eigentlicher eine „nature vivante“. Die leuchtenden Johannis- und Erdbeeren sind nicht geerntet und auf einer Schale drapiert, sondern wachsen am Rande von Bäumen unter einem dämmrigen Abendhimmel in der freien Natur.
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Weitere Geschenkideen im Webshop der Staatlichen Museen zu Berlin.

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