Bald fallen die Hüllen. Zum Einbau der Glasscheiben in der Neuen Nationalgalerie

In den vergangenen Monaten wurde die Ausstellungshalle der Neuen Nationalgalerie durch weiße Planen geschützt. Nun werden die Glasscheiben eingesetzt und Gerüst und Planen dafür abgebaut. Später werden sie allerdings wiederkommen, wenn die Beschichtung des Stahldachs ausgeführt wird.

Text: schmedding.vonmarlin.

Um die Stahlfassade der Neuen Nationalgalerie zu sanieren, mussten vor einem guten Jahr die riesigen Glasscheiben, die dem Museum seine beeindruckende Transparenz und Leichtigkeit verleihen, ausgebaut werden. Seit Mitte Juni erfolgt nun der Einbau der neuen Scheiben aus China, jede von ihnen ein Unikat, genau für ein Feld in der Fassade zugeschnitten. Die 56 Scheiben in den oberen Feldern sind jeweils beachtliche 5,40 Meter hoch und 3,40 Meter breit. Es ist ein spektakuläres Schauspiel, wenn die Glasscheiben per Kran auf die Terrasse gehoben werden – ein Windstoß und sie könnten anfangen zu schwingen. Ein Gerät mit 22 Saugnäpfen bringt die Gläser in die richtige Position. In wenigen Tagen ist bereits die Nordwestecke des Gebäudes verglast. Durch die Planen hindurch lässt sich auf schon wieder ein bekanntes Fotomotiv aufnehmen: Die Spiegelung der St. Matthäus-Kirche in der Fassade der Neuen Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe.

© schmedding.vonmarlin.
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© Thomas Bruns
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Hier geht es zu einem Beitrag der rbb Abendschau vom 19.6.2019.

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