Detail im Atelier HAW © Hermann August Weizenegger

Design post-Pandemie. Zu Gast im Atelier von Hermann August Weizenegger

Die Ausstellung “ATMOISM” des Industriedesigners Hermann August Weizenegger im Kunstgewerbemuseum musste wegen der Coronakrise in den Herbst 2020 verschoben werden. Die Kuratorinnen Claudia Banz und Kaja Ninnis besuchten den Designer virtuell und sprachen mit ihm über gestaltete Atmosphären und das Design nach COVID-19.

Hermann Göring mit seiner Frau Emmy und seinem jungen Löwen in Carinhal: bpk-Bildagentur, Bild-Nr. 30041622 (bpk | Heinrich Hoffmann).

Biografien der Objekte: Görings römischer Löwensarkophag

Der Nationalsozialistische Politiker Hermann Göring hatte eine Leidenschaft für Kunst – und für Löwen. Ein prächtiger römischer Sarkophag mit Löwendarstellungen aus der Sammlung Görings fand nach einer bewegten Geschichte seinen Weg ins Neue Museum.

Rezepte und Beschwörung gegen Lähmung, Schlaganfall und Muskelschwäche (Tontafel), Assur (Irak), 2. Jt. v. Chr. © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / Olaf M. Teßmer

Pergamonmuseum: Medizin und Magie in Mesopotamien

Die ganze Welt ist wegen des aktuellen Coronavirus im Ausnahmezustand – doch Krankheiten und Pandemien gab es schon immer. Wie gingen die Menschen im Altertum damit um? Im Vorderasiatischen Museum bewahren wir eine Keilschrifttafel aus Assur (Irak) auf, die uns verrät, wie starkes Fieber im mesopotamischen Altertum behandelt wurde.

Alfred Flechtheim (1928). Foto von Hugo Erfurth

Biografien der Objekte: Alfred Flechtheim und Paul Klees Lebkuchen-Bild

Die Rückseite von Paul Klees Gemälde Lebkuchen-Bild von 1925 aus dem Bestand des Museum Berggruen zeigt zentrale Stationen der Biografie des Werkes, darunter einen gut sichtbaren Aufkleber der Galerie des jüdischen Kunstsammlers Alfred Flechtheim. Flechtheim wurde von den Nationalsozialisten verfolgt – ist die Herkunft der kleinen Ölcollage damit belastet?

Kayak Modell, IV A 6330. © Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Photo: Martin Franken.

Biografien der Objekte: Der Hut der Chugach

Ende des 19. Jahrhunderts brachte der norwegische Seefahrer Johan Adrian Jacobsen mehrere Objekte der Chugach aus Alaska nach Berlin. Unter den etwa 200 Objekten ist auch ein besonderer Hut, der in den Quellen nirgends auftaucht – Gemeinsam mit Vertrtetern der Chugach ergründeten die Forscher*innen am Ethnologischen Museum seine Geschichte.

Biografien der Objekte: Irrwitziger Tausch mit dem Deutschen Reich

Die Nationalgalerie nahm im März 1942 eine Überweisung vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda in Empfang: Eine Studie zum „Eisenwalzwerk“ von Adolph Menzel. Das Ministerium hatte sie beim Berliner Kunsthändler Ferdinand Möller gegen 222 Graphiken der „Entarteten Kunst“ eingetauscht.