Rezepte und Beschwörung gegen Lähmung, Schlaganfall und Muskelschwäche (Tontafel), Assur (Irak), 2. Jt. v. Chr. © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / Olaf M. Teßmer

Pergamonmuseum: Medizin und Magie in Mesopotamien

Die ganze Welt ist wegen des aktuellen Coronavirus im Ausnahmezustand – doch Krankheiten und Pandemien gab es schon immer. Wie gingen die Menschen im Altertum damit um? Im Vorderasiatischen Museum bewahren wir eine Keilschrifttafel aus Assur (Irak) auf, die uns verrät, wie starkes Fieber im mesopotamischen Altertum behandelt wurde.

Alfred Flechtheim (1928). Foto von Hugo Erfurth

Biografien der Objekte: Alfred Flechtheim und Paul Klees Lebkuchen-Bild

Die Rückseite von Paul Klees Gemälde Lebkuchen-Bild von 1925 aus dem Bestand des Museum Berggruen zeigt zentrale Stationen der Biografie des Werkes, darunter einen gut sichtbaren Aufkleber der Galerie des jüdischen Kunstsammlers Alfred Flechtheim. Flechtheim wurde von den Nationalsozialisten verfolgt – ist die Herkunft der kleinen Ölcollage damit belastet?

Kayak Modell, IV A 6330. © Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Photo: Martin Franken.

Biografien der Objekte: Der Hut der Chugach

Ende des 19. Jahrhunderts brachte der norwegische Seefahrer Johan Adrian Jacobsen mehrere Objekte der Chugach aus Alaska nach Berlin. Unter den etwa 200 Objekten ist auch ein besonderer Hut, der in den Quellen nirgends auftaucht – Gemeinsam mit Vertrtetern der Chugach ergründeten die Forscher*innen am Ethnologischen Museum seine Geschichte.

Biografien der Objekte: Irrwitziger Tausch mit dem Deutschen Reich

Die Nationalgalerie nahm im März 1942 eine Überweisung vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda in Empfang: Eine Studie zum „Eisenwalzwerk“ von Adolph Menzel. Das Ministerium hatte sie beim Berliner Kunsthändler Ferdinand Möller gegen 222 Graphiken der „Entarteten Kunst“ eingetauscht.

Plastiktüten der 1960er- bis 80er-Jahre, Sammlung Sadecki (Cool Collection Berlin), © Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Dietmar Katz

Zehnerpack: Bye bye, Plastiktüte!

Jahrzehntelang hat sie den Shopping-Alltag begleitet, jetzt verabschiedet sich Deutschland von der Plastiktüte. Die Kunstbibliothek präsentiert die besten BRD-Tüten aus der Sammlung Sadecki in ihrem Schaufenster. Als Sneak Preview bis zur Wiedereröffnung stellen wir Euch hier zehn grafische Knaller vor – Marke macht Muster!

Brief von Douwe Remmerssen an Paul Ortwin Rave, 31. März 1939, Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv, I/NG 874, Bl. 13. © Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv.

Biografien der Objekte: Wer war Douwe Remmerssen?

1939 erwarb die Nationalgalerie für die „Sammlung der Zeichnungen“ zwei Werke des Künstlers Jakob Philipp Hackert. Ihr Verkäufer war ein Rechtsanwalt namens Douwe Remmerssen aus Riga. Ein Streifzug durch die Archive lüftete Stück für Stück seine Identität.

Unbekannt,

Zehnerpack: Eine kleine Pop-Art-Büchsen-Story

Die Pop Art spielte mit dem Konsum der US-Gesellschaft Mitte des 20. Jahrhunderts. Jetzt, da viele wegen der Coronakrise zum ersten Mal vor leeren Supermarktregalen stehen, mutmaßt Kurator Andreas Schalhorn, wie die stereotypische amerikanische Pop-Art-Hausfrau wohl mit dem Problem umgegangen wäre … Text: Andreas Schalhorn In diesen Tagen, geprägt von Ausgangsbeschränkungen, Quarantäne, Home Office und […]