Brief einer Mutter an ihren kranken Sohn, Papyrus, Faijûm (Ägypten), 3. Jh. n. Chr. © Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Berliner Papyrusdatenbank, P 7108 V, URL: http://berlpap.smb.museum/01974/

Krankheit in der Antike: Von Dämonen und Wundbrand

In Krisenzeiten benötigt man Beistand, ob spiritueller Art oder in Form des Mitgefühls vertrauter Menschen. Die Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin bewahrt unzählige antike Dokumente auf, die dieses Thema vielfältig illustrieren.

Darstellung von verschleierten Frauen auf einem Obelisken © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / Olaf M. Tessmer

Mesopotamien: Die Stellung der Frau vor 3000 Jahren

Eine neue Vitrine in der Dauerausstellung des Vorderasiatischen Museums enthält eine in Keilschrift geschriebene Tontafel über die rechtliche Stellung von Frauen vor 3000 Jahren. Die Präsentation ist ein Experiment: Wir zeigen nur ein einzelnes Objekt und stellen damit einen Bezug zur Gegenwart her.

Mangi Marealle , 1887 (Repro Digitalisat, Digitale Aufnahme, SLUB / Deutsche Fotothek / Aufn.-Nr.: df_b_0004488 / http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71790695)

Biografien der Objekte: Der Ohrschmuck des mangi Marealle

Ende des 19. Jahrhunderts fand ein bemerkenswerter Ohrschmuck seinen Weg in die Sammlung des Ethnologischen Museums. Sein Besitzer, der regionale Herrscher Marealle, war ein interessanter politischer Akteur während der deutschen kolonialen Expansion und Herrschaft in Ostafrika.

Biografien der Objekte: Ein Federschmuck und viele Fragen

Francis La Flesche gilt als erster indigener Ethnologe Nordamerikas. Er brachte im Auftrag der Königlichen Museen eine beachtliche Sammlung von Kulturgütern der Omaha nach Berlin – und war seit jeher umstritten. Heute arbeiten seine Nachfahren mit dem Ethnologischen Museum zusammen, um die Wege der Objekte und die Bedeutung La FLesches zu rekonstruieren.

Brief von Douwe Remmerssen an Paul Ortwin Rave, 31. März 1939, Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv, I/NG 874, Bl. 13. © Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv.

Biografien der Objekte: Wer war Douwe Remmerssen?

1939 erwarb die Nationalgalerie für die „Sammlung der Zeichnungen“ zwei Werke des Künstlers Jakob Philipp Hackert. Ihr Verkäufer war ein Rechtsanwalt namens Douwe Remmerssen aus Riga. Ein Streifzug durch die Archive lüftete Stück für Stück seine Identität.