Bode-MuseumAm Kupfergraben, Museumsinsel Berlin, Berlin-Mitte© Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Welt trifft Stadt: Die Häuser und Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin

Die Staatlichen Museen zu Berlin sind ein Universalmuseum: Ihre Sammlungen kommen aus der ganzen Welt und umspannen die gesamte Menschheitsgeschichte. Die Geschichte der Museen ist eng mit den Wirren und Umbrüchen des 20. Jahrhunderts verwoben. Eine Reise von der Museumsinsel über das Kulturforum bis nach Dahlem, Köpenick und Charlottenburg.

Sabine Lepsius, Selbstbildnis, 1885, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders

Kampf um Sichtbarkeit: Künstlerinnen der Alten Nationalgalerie

Vor 100 Jahren durften Frauen erstmals an der Berliner Kunstakademie studieren. Doch wie schafften sie es, sich vor diesem Umbruch in der Kunstwelt zu etablieren? Die Ausstellung „Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“ geht dieser Frage nach und rückt die Frauen und ihre Kunst in den Fokus.

Willi Döring: Bildnis James Simon am Schreibtisch seines Zimmers, 1901 © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Volker-H. Schneider

Der Mäzen James Simon: Ein Geschenk für die Museen

Ohne ihre zahlreichen Mäzene wäre es den Berliner Museen nie gelungen, Sammlungen von Weltrang zu vereinen. Einer der größten Förderer war James Simon. Doch der jüdische Geschäftsmann war viel mehr als nur ein freigiebiger Kunstliebhaber.

Julius Lessing, erster Direktor des Kunstgewerbemuseums, im Renaissancesaal, 1903 (Foto: bpk/Hans Franke)

Wie Julius Lessing erster Direktor des Kunstgewerbemuseums wurde

Eigentlich hatte sich Julius Lessing der Klassischen Archäologie verschrieben, doch es sollte anders kommen. Mit der Gründung des Kunstgewerbemuseums 1867 entstand erstmals in Deutschland eine Institution, die sich wissenschaftlich mit Kunsthandwerk und Gestaltung auseinandersetzte.