“Eine harte Schule” – Grafikdesign bei Stankowski + Duschek

Das Atelier Stankowski + Duschek prägte das internationale Grafikdesign maßgeblich. Unsere Kuratorin Christina Thomson sprach mit dem ehemaligen Mitarbeiter Udo Schliemann über die Kunst des Markenmachens vor der digitalen Ära.

Interview: Christina Thomson

Logos und Marken folgen uns im Alltag auf Schritt und Tritt. Simple Zeichen aus Bild, Schrift, Form und Farbe – und doch scheinbar unerlässliche Wegweiser im Dickicht des Konsums. Aber seit wann gibt es eigentlich diese Marken-Flut? Wie kann sich eine Marke in der Fülle behaupten? Und wieviel Kunst steckt darin? Die Ausstellung „Marken:Zeichen“ in der Kunstbibliothek untersucht diese Fragen im Werk des Grafischen Ateliers Stankowski + Duschek. Das Büro gehörte zu den größten Markenschmieden der westdeutschen Nachkriegsära, bekannt als Vorreiter im Corporate Design. Udo Schliemann, langjähriger Mitarbeiter bei ST+DU, im Gespräch über die Kunst des Markenmachens im prädigitalen Zeitalter.

Das Team des Grafischen Ateliers  Stankowski + Duschek im Jahr 1989. In der Mitte Anton Stankowski, links außen im weißen Pullover Karl Duschek, Udo Schliemann ist der dritte von links. Foto: Stankowski-Stiftung Stuttgart / Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
Das Team des Grafischen Ateliers Stankowski + Duschek im Jahr 1989. In der Mitte Anton Stankowski, links außen im weißen Pullover Karl Duschek, Udo Schliemann ist der dritte von links. Foto: Stankowski-Stiftung Stuttgart / Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grafischen Ateliers Stankowski + Duschek bei der Eröffnung der Ausstellung „Marken:Zeichen“ in der Berliner Kunstbibliothek, März 2020. Von links nach rechts: Horst Schick, Angelika Fellmer, Jürgen Hotz, Matthias Kneusslin, Georg Engels, Gerlinde Röbel und Udo Schliemann. Ganz rechts Meike Gatermann, Ehefrau von Karl Duschek, der die Schenkung des Nachlasses ST+DU zu verdanken ist. Foto © Marion Lammersen, 2020
Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grafischen Ateliers Stankowski + Duschek bei der Eröffnung der Ausstellung „Marken:Zeichen“ in der Berliner Kunstbibliothek, März 2020. Von links nach rechts: Horst Schick, Angelika Fellmer, Jürgen Hotz, Matthias Kneusslin, Georg Engels, Gerlinde Röbel und Udo Schliemann. Ganz rechts Meike Gatermann, Ehefrau von Karl Duschek, der die Schenkung des Nachlasses ST+DU zu verdanken ist. Foto © Marion Lammersen, 2020

Lieber Herr Schliemann, sie haben sechzehn Jahre lang bei ST+DU gearbeitet. Das war in den 1970er- und 80er-Jahren, im tiefen Südwesten Deutschlands. Danach sind Sie nach Kanada emigriert, wo sie bis heute als Grafikdesigner arbeiten. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Unterschiede zwischen damals und heute?
Udo Schliemann: Die Unterschiede sind gewaltig. Damals war das Berufsfeld des Designers für Corporate Design ganz neu. Die wenigen dafür ausgebildeten Designer standen inmitten einer boomenden Industrie, in der Unternehmen sich differenzieren und ihre Besonderheiten kommunizieren mussten – vor allem durch das Visuelle: Marken, Broschüren, Geschäftsberichte etc. Ein zweiter Unterschied betrifft Zeit und Muße. Wir hatten in den Achtzigerjahren, prä-Computer, sehr viel Zeit. Schon das Hin und Her mit der Post gab einen 14-tägigen Puffer. Alle Arbeiten wurden von Hand verrichtet. So wurden oft nur ein paar Entwürfe final ausgearbeitet, aber die waren durchdacht, erprobt und „saßen“ richtig. Es lag eine große Freude im Suchen, Experimentieren und Finden von neuartigen Lösungsansätzen, Formen und Farben. Diese Muße der Gestaltfindung war einzigartig. Heute erwarten Kunden, dass man sofort antwortet und in kurzer Zeit viele Entwürfe vorlegt. Die Konkurrenz unter Designern ist durch die Globalisierung inzwischen international, und visionäre Gestalter sind eingebunden in ein interdisziplinäres Netzwerk von Spezialisten, von Marketing und Strategie bis hin zu Architektur und Stadtplanung.

Bis zum Einzug des Computers in den 1990er-Jahren entstanden grafische Entwürfe mittels analoger Verfahren. Skalpell, Reißschiene, Rapidograf (Tuschestift) und Lettraset-Buchstaben waren typische Utensilien des Designers. Blick in die Ausstellung „Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek“ in der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, 2020. Foto: © Marion Lammersen
Bis zum Einzug des Computers in den 1990er-Jahren entstanden grafische Entwürfe mittels analoger Verfahren. Skalpell, Reißschiene, Rapidograf (Tuschestift) und Lettraset-Buchstaben waren typische Utensilien des Designers. Blick in die Ausstellung „Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek“ in der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, 2020. Foto: © Marion Lammersen

Wir haben es also bei ST+DU bis in die 1990er-Jahre vorwiegend mit analoger Gestaltung zu tun. Wir können uns heute Design ohne Computer ja gar nicht mehr vorstellen. Können Sie uns schildern, wie so ein Arbeitsprozess in Bezug auf Markenentwicklung ablief?
Die Arbeitsmittel haben sich geändert, aber die grundlegenden Prozesse sind gleich geblieben: Man hinterfragt, sucht nach einer inhaltlichen und formalen Lösung, die die komplexen Vorgänge in einer Firma auf den Punkt bringen kann, entwickelt Entwürfe, selektiert, verwirft, verfeinert, bis das Endprodukt steht, heute mit sehr viel Einbeziehung des Kunden oder der Zielgruppe. Aber damals war das alles Neuland. Das Berlin Layout, zum Beispiel, war 1968 das erste umfassende Erscheinungsbild für eine Stadt, zumindest in Deutschland. Wie geht man so ein Thema an, wenn man keine Vorbilder hat, oder mal schnell im Internet Vergleichbares suchen kann? Pioniere wie Anton Stankowski erbrachten da eine große konzeptionelle Leistung. Ihre Treffsicherheit in der Formgebung beruhte auch auf dem täglichen Training. Stankowski war, wie Duschek es formulierte, ein Arbeitstier. Wie ein Athlet machte er jeden Tag seine grafischen und künstlerischen Übungen.

Verlangte er das auch von seinem Team?
Ja, denn Präzision von Hand muss geübt werden. Es kam vor, dass man viele Stunden an einem Entwurf für eine Urkunde laborierte, die aus lauter Linien bestand, da die Linien einzeln mit der Ziehfeder und Gouache Farben gezogen werden mussten. Ein Fehler – und man musste von vorne anfangen. Solche Arbeiten habe ich nie als langweilig empfunden, im Gegenteil, man lernte zum Beispiel wie Farben sich zueinander verhalten. Außerdem war es wie Zen, völlige Konzentration auf nur eine Sache. Das war herrlich befreiend.

Anton Stankowski war Jahrgang 1906, Karl Duschek rund vierzig Jahre jünger. Die beiden arbeiteten seit 1972 bis zu Stankowskis Tod 1998 zusammen. Wie wirkte sich diese ungewöhnliche Konstellation im Büroalltag aus?
Trotz des großen Altersunterschieds waren Stankowski und Duschek auf der gleichen Wellenlänge. Sie hatten die gleiche Philosophie zu Gestaltung und Kunst. Karl hat Anton das Alltagsgeschäft abgenommen. Anton hat es zugelassen und gefördert, denn so konnte er sich auf seine Malerei, Skizzenbücher, Publikationen und Korrespondenz konzentrieren. Vorher machte er jeden Morgen gegen 10 Uhr eine Runde im Atelier, besprach das Tagesgeschäft mit Duschek, und kam dann zu jedem (!) Mitarbeiter. Man musste aktuelle Arbeit(en) vorlegen um sie der Kritik, aber auch der Lehre von Stankowski zu unterziehen. Eine harte Schule – aber sehr effektiv!

Anton Stankowski und Udo Schliemann auf dem Weg zu einem Kundentermin in Berchtesgaden, 1985. Foto: Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
Anton Stankowski und Udo Schliemann auf dem Weg zu einem Kundentermin in Berchtesgaden, 1985. Foto: Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin

Das Atelier war bekannt für die Verbindung von Kunst und Design. Spielte auch das eine Rolle?
Diese Verbindung ist ja gerade das Einzigartige an Stankowski + Duschek. Beide waren sowohl als Gestalter wie auch als Künstler erfolgreich. Im Atelier wurde ein Logo, ein Plakat, eine Funktionsgrafik oder ein Orientierungssystem mit der gleichen Intensität, fast möchte man sagen Hingabe, bearbeitet wie ein Gemälde oder ein Siebdruck. Stankowski skizzierte täglich formale Konstellationen und visuelle Konzepte. Diese fanden entweder Eingang in seine Kunst oder wurden als Lösungsansätze für Logos oder Grafiken verwendet. Mit Stankowskis „Formschatz“ hatten wir die Nase vorn und waren auch immer originell.

Die Nähe zur konkreten Kunst wurde von Kritikern auch als Formalismus angeprangert. Ist das in Ihren Augen gerechtfertigt?
Dem Vorwurf würde ich entgegensetzen, dass das Inhaltliche stets im Vordergrund stand. In den grafischen Lösungen kam das Kunsttraining von ST+DU mit Ideen der Mitarbeiter zusammen. Sie waren originell aber einfach, und erlaubten dem Betrachter eine eigenständige intellektuelle und ästhetische Auseinandersetzung mit der Vorlage, die ohne emotionale Verführungen auskam, wie sie etwa in der Werbefotografie oft vorkommen. Ich sehe die Arbeiten aus dem Hause ST+DU auch deshalb als einen Beitrag zur Demokratie.

Die Einheit von Kunst und Design war charakteristisch für das Grafische Atelier Stankowski + Duschek. Blick in die Ausstellung „Marken:Zeichen“ in der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, 2020. Foto: © Marion Lammersen
Die Einheit von Kunst und Design war charakteristisch für das Grafische Atelier Stankowski + Duschek. Blick in die Ausstellung „Marken:Zeichen“ in der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, 2020. Foto: © Marion Lammersen
Auch in seinem Malatelier kamen Stankowskis Mitarbeiter*innen des Grafischen Ateliers gelegentlich zum Einsatz. Hier präsentiert Udo Schliemann ein Gemälde, das er 1985 für Stankowski ausarbeitete. Foto: Privatarchiv
Auch in seinem Malatelier kamen Stankowskis Mitarbeiter*innen des Grafischen Ateliers gelegentlich zum Einsatz. Hier präsentiert Udo Schliemann ein Gemälde, das er 1985 für Stankowski ausarbeitete. Foto: Privatarchiv

In Vorbereitung der Ausstellung und dem zugehörigen Buch haben wir den Nachlass des Grafischen Ateliers, der in der Kunstbibliothek verwahrt wird, katalogisiert. Dabei wird auch berücksichtigt, was Stankowski vor seiner Zusammenarbeit mit Duschek als Werbegrafiker produzierte, und was nach seinem Tod unter Duschek bearbeitet wurde. Für die Jahre 1938 bis 2011 ergibt sich eine Liste von nahezu 600 Auftraggebern, darunter Deutsche Bank, REWE, SEL, Bosch, Viessmann, Deutsche Börse, RKW und viele mehr. Manche Kunden blieben über Jahrzehnte treu. Was machte Stankowskis Büros so erfolgreich?
Der Erfolg hat zum Teil natürlich mit der wirtschaftlichen Gesamtlage in den Sechziger- bis Neunzigerjahren in Westdeutschland zu tun. Es war eine Epoche, die dem Rational-Funktionalen und der modernen Massenproduktion mit Euphorie und Optimismus begegnete. Denken sie nur an Systemmöbel von Hans Gugelot oder ergonomisch durchgestaltete Braun Apparate. Stankowski fand mit „Vereinfachen – Versachlichen – Vermenschlichen“ einen genialen Ansatz für die Gestaltung von Erscheinungsbildern. Der Grundsatz ist auch heute noch brandaktuell. Er bedeutet ja nicht, dass man alles weglässt, bis nichts mehr übrig bleibt – das wäre Minimalismus. Aber die Reduzierung und Bezugnahme auf mathematische, intuitiv verständliche Grundgesetze schafft Klarheit und ermöglicht ein „Erkennen“, das mit Sympathie resoniert. ST+DU waren Meister in der Visualisierung von komplexen Botschaften und Vorgängen. Je größer die Medienflut, desto gefragter ist diese Klarheit, denn sie hilft dem Betrachter beim Verstehen und Orientieren – ob in Form von Logos, Infografiken oder Leitsystemen. Was zum Erfolg von ST+DU beigetrug war auch ihre absolute Verlässlichkeit in Sachen Qualität und die Pünktlichkeit, mit der Entwürfe den Auftraggeber erreichten.

Anton Stankowski gehörte zu den Vorreitern des Corporate Design. Blick in die Ausstellung „Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek“ in der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, 2020. Foto: © Marion Lammersen
Anton Stankowski gehörte zu den Vorreitern des Corporate Design. Blick in die Ausstellung „Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek“ in der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, 2020. Foto: © Marion Lammersen

In Toronto arbeiten Sie, Herr Schliemann, als Principal Creative Director bei Entro, einem Grafikbüro, das sich auf Branding Spaces spezialisiert hat. Auch bei ST+DU spielte das Räumliche eine große Rolle – etwa in Form von Kunst am Bau oder Leitsystemen. Gibt es da Zusammenhänge?
Als ich zu Entro kam wurden nur Beschilderungssysteme entwickelt, da niemand dort den Ansatz von Branding im Raum kannte. Mir war durch die Arbeit bei ST+DU die Idee der Verbindung von Kunst und Orientierungssystem nicht fremd. Daran knüpfte ich an, als ich die Gelegenheit bekam, für ein Bankbürogebäude in Toronto sieben Stockwerke zu gestalten. Die Gestaltung basierte auf konstruktiven Grafiken und wurde ein Hit. Das eröffnete eine ganz neue Sparte in unserem Angebot, auf dem wir uns sehr erfolgreich behaupten. Heute arbeiten viele unserer Mitarbeiter in Entwicklungen von sogenannten Experiential Environments, die den gesamten Raum und alle Medien beinhalten. Auf diese Weise konnte ich weitergeben, was ich bei Stankowski + Duschek gelernt habe.

In der Publikation, „Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek“ haben wir Weggefährten zu Wort kommen lassen. In Ihrem eigenen Beitrag schrieben Sie, dass man bei ST+DU „die Regeln des Visuellen und die Bedeutung für den Menschen und die Seele“ lernte. Was meinen sie damit?
Ich war 16 Jahre bei Stankowski + Duschek und wäre wahrscheinlich heute noch dort, wenn Stankowski nicht gestorben wäre. Ich empfand die Zeit als eine wunderbare Fortführung des Studiums. Seminar ohne Hörsaal, Rechthaben ohne Pedanterie, Suchen um zu Finden. Wir „Zeichenknechte“, wie wir liebevoll genannt wurden, haben unheimlich viel gelernt. Richtig zu sehen, nicht mit den Augen, sondern durch die Augen zu sehen, braucht Zeit. Wer nimmt sich heutzutage noch die Zeit, so zu lehren? Formale Gesetzmäßigkeiten, das Analysieren von Formen und Farben, die Wirkung von Typographie, die Schönheit und Geschichte der Buchstaben, die Kunst – all das wurde bei Stankowski diskutiert und hat uns geformt.

Kuratorin Christina Thomson im Gespräch mit ehemaligen Mitarbeitern des Grafischen Ateliers Stankowski + Duschek, 2020. Foto: © Marion Lammersen
Kuratorin Christina Thomson im Gespräch mit ehemaligen Mitarbeitern des Grafischen Ateliers Stankowski + Duschek, 2020. Foto: © Marion Lammersen

Eine letzte Frage: Glauben sie, dass ein Büro wie ST+DU heute noch Erfolg hätte?
Das ist natürlich schwer zu sagen. Die Kombination von Kunst und Design, das findet man ganz selten. Leider sehen wir heute zu häufig das schnelle Kopieren von fertigen Lösungen, durch die Medien überall per Mausklick abrufbar sind. Bilder und Zusammenhänge werden zu wenig hinterfragt. Doch wie in der Genetik sollte auch in der visuellen Kommunikation das Sampling und Splicing in Frage gestellt werden. Denn das ist Formalismus, der nicht auf der Frage nach Inhalten zielt, sondern auf Effekt, den Wow Faktor. Trotzdem sehe ich originelle Entwürfe und Lösungen, vor allem von jungen Designern und in kleineren Büros. Ich glaube, für diese, mit wenig Overhead und viel frischem Mut, ist es leichter, ehrliches und neues Design zu entwickeln, als für große Agenturen, die in starren Strukturen verankert sind.

Der Grafikdesigner Udo Schliemann arbeitete von 1982 bis 1999 im Grafischen Atelier Stankowski + Duschek. Foto: © Marion Lammersen, 2020
Der Grafikdesigner Udo Schliemann arbeitete von 1982 bis 1999 im Grafischen Atelier Stankowski + Duschek. Foto: © Marion Lammersen, 2020

Die Ausstellung “Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek” läuft noch bis 16.8.2020 in der Kunstbibliothek am Kulturforum.

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