Brief einer Mutter an ihren kranken Sohn, Papyrus, Faijûm (Ägypten), 3. Jh. n. Chr. © Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Berliner Papyrusdatenbank, P 7108 V, URL: http://berlpap.smb.museum/01974/

Krankheit in der Antike: Von Dämonen und Wundbrand

In Krisenzeiten benötigt man Beistand, ob spiritueller Art oder in Form des Mitgefühls vertrauter Menschen. Die Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin bewahrt unzählige antike Dokumente auf, die dieses Thema vielfältig illustrieren.

Darstellung von verschleierten Frauen auf einem Obelisken © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / Olaf M. Tessmer

Mesopotamien: Die Stellung der Frau vor 3000 Jahren

Eine neue Vitrine in der Dauerausstellung des Vorderasiatischen Museums enthält eine in Keilschrift geschriebene Tontafel über die rechtliche Stellung von Frauen vor 3000 Jahren. Die Präsentation ist ein Experiment: Wir zeigen nur ein einzelnes Objekt und stellen damit einen Bezug zur Gegenwart her.

Rezepte und Beschwörung gegen Lähmung, Schlaganfall und Muskelschwäche (Tontafel), Assur (Irak), 2. Jt. v. Chr. © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / Olaf M. Teßmer

Pergamonmuseum: Medizin und Magie in Mesopotamien

Die ganze Welt ist wegen des aktuellen Coronavirus im Ausnahmezustand – doch Krankheiten und Pandemien gab es schon immer. Wie gingen die Menschen im Altertum damit um? Im Vorderasiatischen Museum bewahren wir eine Keilschrifttafel aus Assur (Irak) auf, die uns verrät, wie starkes Fieber im mesopotamischen Altertum behandelt wurde.