Aufbau der Ausstellung © Staatliche Museen zu Berlin

Pop on Paper im Kulturforum: Eine knallige Ausstellung

Die Pop-Art-Sammlung des Kupferstichkabinetts zählt zu den bedeutendsten in Europa. Jetzt werden die Highlights erstmals in Gänze am Kulturforum präsentiert, denn die Ausstellung gehört zu den ersten, die nach dem Corona-Lockdown wieder öffnen. Ein bunter Trip zwischen Werbung und Konsumkritik.

Biografien der Objekte: Irrwitziger Tausch mit dem Deutschen Reich

Die Nationalgalerie nahm im März 1942 eine Überweisung vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda in Empfang: Eine Studie zum „Eisenwalzwerk“ von Adolph Menzel. Das Ministerium hatte sie beim Berliner Kunsthändler Ferdinand Möller gegen 222 Graphiken der „Entarteten Kunst“ eingetauscht.

Brief von Douwe Remmerssen an Paul Ortwin Rave, 31. März 1939, Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv, I/NG 874, Bl. 13. © Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv.

Biografien der Objekte: Wer war Douwe Remmerssen?

1939 erwarb die Nationalgalerie für die „Sammlung der Zeichnungen“ zwei Werke des Künstlers Jakob Philipp Hackert. Ihr Verkäufer war ein Rechtsanwalt namens Douwe Remmerssen aus Riga. Ein Streifzug durch die Archive lüftete Stück für Stück seine Identität.

Unbekannt,

Zehnerpack: Eine kleine Pop-Art-Büchsen-Story

Die Pop Art spielte mit dem Konsum der US-Gesellschaft Mitte des 20. Jahrhunderts. Jetzt, da viele wegen der Coronakrise zum ersten Mal vor leeren Supermarktregalen stehen, mutmaßt Kurator Andreas Schalhorn, wie die stereotypische amerikanische Pop-Art-Hausfrau wohl mit dem Problem umgegangen wäre … Text: Andreas Schalhorn In diesen Tagen, geprägt von Ausgangsbeschränkungen, Quarantäne, Home Office und […]

Johann Georg Hainz: Kleinodienschrank, 1666; © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum/Arne Paille

Kunstkammer revisited: Die Keimzelle der Berliner Museen im 21. Jahrhundert

Warum zieht nochmal das Humboldt Forum ins Berliner Schloss? Unter anderem wegen der Brandenburg-Preußischen Kunstkammer, die hier einst beheimatet war. Was es mit dieser auf sich hatte und warum sie für Berlin und seine Kulturinstitutionen so wichtig war, ergründet nun ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt.

Marion Böhl bei der Restaurierung der Thronenden Maria mit Kind. © Staatliche Museen zu Berlin / Malith Krishnaratne

Blick hinter die Kulissen: Alltag in den Restaurierungswerkstätten

Restauratorinnen und Restauratoren arbeiten in der Regel im Verborgenen – doch ihre Arbeit ist die Grundlage, um überhaupt Dinge im Museum zeigen zu können. Anlässlich des Ersten Europäischen Tags der Restaurierung am 14. Oktober hat unser Kollege Christof Hannemann mit einigen der Fachleute gesprochen.