Alfred Flechtheim (1928). Foto von Hugo Erfurth

Biografien der Objekte: Alfred Flechtheim und Paul Klees Lebkuchen-Bild

Die Rückseite von Paul Klees Gemälde Lebkuchen-Bild von 1925 aus dem Bestand des Museum Berggruen zeigt zentrale Stationen der Biografie des Werkes, darunter einen gut sichtbaren Aufkleber der Galerie des jüdischen Kunstsammlers Alfred Flechtheim. Flechtheim wurde von den Nationalsozialisten verfolgt – ist die Herkunft der kleinen Ölcollage damit belastet?

© Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie/Frank Roland-Beeneken

„Jazz in the Garden“: Musik in der Neuen Nationalgalerie

Die Neue Nationalgalerie war lange ein Ort legendärer Konzerte. Weltstars wie Keith Jarrett, Brian Eno und Tangerine Dream traten dort auf. In den Archiven fand unsere Redakteurin Constanze von Marlin die Programme von damals. Wir laden Sie herzlich ein, einige der aufgeführten Stücke auf Spotify nachzuhören.

Biografien der Objekte: Irrwitziger Tausch mit dem Deutschen Reich

Die Nationalgalerie nahm im März 1942 eine Überweisung vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda in Empfang: Eine Studie zum „Eisenwalzwerk“ von Adolph Menzel. Das Ministerium hatte sie beim Berliner Kunsthändler Ferdinand Möller gegen 222 Graphiken der „Entarteten Kunst“ eingetauscht.

Brief von Douwe Remmerssen an Paul Ortwin Rave, 31. März 1939, Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv, I/NG 874, Bl. 13. © Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv.

Biografien der Objekte: Wer war Douwe Remmerssen?

1939 erwarb die Nationalgalerie für die „Sammlung der Zeichnungen“ zwei Werke des Künstlers Jakob Philipp Hackert. Ihr Verkäufer war ein Rechtsanwalt namens Douwe Remmerssen aus Riga. Ein Streifzug durch die Archive lüftete Stück für Stück seine Identität.

Sabine Lepsius, Selbstbildnis, 1885, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders

Kampf um Sichtbarkeit: Künstlerinnen der Alten Nationalgalerie

Vor 100 Jahren durften Frauen erstmals an der Berliner Kunstakademie studieren. Doch wie schafften sie es, sich vor diesem Umbruch in der Kunstwelt zu etablieren? Die Ausstellung „Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“ geht dieser Frage nach und rückt die Frauen und ihre Kunst in den Fokus.