Restaurierungs-Praktikantin Tatiana Marchenko ordnet Fragemente des Deckelreliefs des griechischen Klappspiegels © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Von Dürer bis Dior: Restaurierung bei den Staatlichen Museen zu Berlin

Die Restaurator*innen der Staatlichen Museen zu Berlin arbeiten täglich mit Objekten aus den unterschiedlichsten Materialien: von Papier über Textil bis zu Stein. Oft müssen sie dabei improvisieren und auf Tricks zurückgreifen. Anlässlich des 3. Europäischen Tags der Restaurierung am 11.10.2020 haben wir den Fachleuten bei einigen Restaurierungen über die Schulter geschaut.

Werkstatt in der Gipsformerei in Berlin-Charlottenburg. (c) Staatliche Museen zu Berlin / Sven Stienen

Viele Schätze zu bergen: Bestandsforschung in der Gipsformerei

Die Gipsformerei ist die älteste und eine der faszinierendsten Einrichtungen der Staatlichen Museen zu Berlin. Ein von der Ernst von Siemens Kunststiftung gefördertes Projekt legt nun den Grundstein für eine Erforschung der einzigartigen Formensammlung. Die Projektleiterin Veronika Tocha erklärt im Gespräch, was dahinter steckt.

Restaurierungsatelier der Gemäldegalerie, Restauratorin Maria Reimelt © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / D. von Becker

Original mit Geschichte: Francesco Squarciones „Maria mit Kind“

Francesco Squarciones Renaissance-Werk „Maria mit Kind“ wurde in den letzten Jahrhunderten durch Künstler und frühere Restauratorengenerationen stark verändert. Für die Restauratorin Maria Reimelt in der Gemäldegalerie stellte sich mit den aktuellen Maßnahmen am Bild Frage: Was ist hier noch original?

Marion Böhl bei der Restaurierung der Thronenden Maria mit Kind. © Staatliche Museen zu Berlin / Malith Krishnaratne

Blick hinter die Kulissen: Alltag in den Restaurierungswerkstätten

Restauratorinnen und Restauratoren arbeiten in der Regel im Verborgenen – doch ihre Arbeit ist die Grundlage, um überhaupt Dinge im Museum zeigen zu können. Anlässlich des Ersten Europäischen Tags der Restaurierung am 14. Oktober hat unser Kollege Christof Hannemann mit einigen der Fachleute gesprochen.