Zehnerpack: 10 künstlerische Vorschläge für zu Hause

Das Coronavirus legt Deutschland lahm und alle sitzen zuhause. Doch das muss gar nicht unbedingt schlecht sein – hier kommen zehn Dinge, mit denen sich die Zeit daheim so angenehm wie möglich gestalten lässt.

1. Aufräumen! Coronakrise hin oder her – der Frühling steht vor der Tür und ein richtiger Frühjahrsputz kann jedenfalls nicht schaden.

Sigmundt Heldt: Ein Hausknecht, 1560-1580 © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek
Sigmundt Heldt: Ein Hausknecht, 1560-1580 © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

2. Ein Bad nehmen: Wenn wir schon beim Putzen sind, dann können wir auch gleich die entspannte Körperpflege mit einbeziehen.

Willy Römer: Mit Kopfhörern in der Badewanne hört diese Amerikanerin das Radiokonzert des New Yorker Senders an. 1923, New York © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek, Photothek Willy Römer
Willy Römer: Mit Kopfhörern in der Badewanne hört diese Amerikanerin das Radiokonzert des New Yorker Senders an. 1923, New York © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek, Photothek Willy Römer

3. Ein Buch lesen. Wie viele Bücher stapeln sich neben dem Bett oder im Regal? Zeit, sich mal das eine oder andere vorzunehmen.

Karl Mons: Bäuerin in der Küche, 1921 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger
Karl Mons: Bäuerin in der Küche, 1921 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger

4. Musik machen! Wer schon immer mal ein Instrument lernen wollte oder seine Fähigkeiten verbessern will, hat jetzt reichlich Gelegenheit – und die Nachbarn freuen sich (vielleicht) auch …

Musizierende Dame mit Wasserpfeife, Albumblatt, Indien,  1. Hälfte 18. Jahrhundert © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
Musizierende Dame mit Wasserpfeife, Albumblatt, Indien, 1. Hälfte 18. Jahrhundert © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst

5. Musik hören. Wer hoffnungslos unmusikalisch ist, der kann ja mal wieder die Lieblingsplatten durchhören – und die Nachbarn freuen sich (vielleicht) auch …

Karl Hohrath: "Eine Welt voll Musik - in jedem Telefunken", 1938 © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Knud Petersen
Karl Hohrath: “Eine Welt voll Musik – in jedem Telefunken”, 1938 © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Knud Petersen

6. Meditieren. Alle sind in Aufregung und Toilettenpapier ist auch keins mehr da? Zeit, mal ein bisschen runterzufahren und Geist und Verdauungstrakt eine Pause zu gönnen.

 Sitzender Buddha, china, 5. Jahrhundert © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst / Jürgen Liepe
Sitzender Buddha, china, 5. Jahrhundert © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst / Jürgen Liepe

7. Malen oder Zeichnen. Im Alltag bleibt selten Zeit, kreativ zu sein – jetzt können wir endlich mal alles ausprobieren!

 Jean Siméon Chardin: Der Zeichner, 1737 © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders
Jean Siméon Chardin: Der Zeichner, 1737 © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders

8. Dem Haustier neue Tricks beibringen. Dein*e treueste*r Begleiter*in freut sich einfach nur, dass du seit Neuestem so viel Zeit hast …

Otto Brandt: Junge mit Hund, 19. Jh. © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Volker-H. Schneider
Otto Brandt: Junge mit Hund, 19. Jh. © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Volker-H. Schneider

9. Ein neues Hobby entdecken. Häkeln ist angeblich wieder im Trend …

Thomas Cheesman: The Seamstress © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Volker-H. Schneider
Thomas Cheesman: The Seamstress © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Volker-H. Schneider

10. Mit Freund*innen Gesellschaftsspiele spielen – aber Vorsicht: Mindestabstand einhalten. Zur Not kann man auch online spielen …

Ludwig Knaus: Damebrettspiel, 1862 © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / Andres Kilger
Ludwig Knaus: Damebrettspiel, 1862 © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / Andres Kilger

11. Das geht leider nicht: Händchen halten. Stattdessen lieber: Hände waschen, und zwar mindestens 20 Sekunden!

Zwei Hände, ineinander gefasst, (1351–1334 v.Chr.) © Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Sandra Steiß
Zwei Hände, ineinander gefasst, (1351–1334 v.Chr.) © Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Sandra Steiß

In diesem Sinne wünschen wir euch alles Gute, bleibt gesund, passt aufeinander auf und vor allem: Seid solidarisch und #staythefuckhome!

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