Was macht eigentlich ... :

Sven Stienen, Redakteur in der Generaldirektion

Bei den Staatlichen Museen zu Berlin arbeiten täglich hunderte MitarbeiterInnen daran, den Betrieb zu managen und tolle Projekte auf die Beine zu stellen. Hier schauen wir ihnen über die Schulter, auf den Schreibtisch oder unter das Mikroskop. Dieses Mal: Sven Stienen, Redakteur in der Generaldirektion.

Woran arbeiten Sie gerade?
Ich redigiere gerade Beiträge für Museum and the City, wähle Bilder dazu aus und hole die Bildrechte ein. Wenn ich alles zusammen habe, stelle ich es online und dann geht es mit der Planung für die nächste Ausgabe unserer Museumszeitung weiter.

Wie sieht Ihr Berufsalltag aus?
Neben dem Schreiben von eigenen Texten für Blog und Museumszeitung bearbeite und lektoriere ich vor allem Beiträge anderer Autoren, besorge Bilder und telefoniere und maile allen hinterher, um sie an die Deadlines zu erinnern …

Was mögen Sie am meisten an Ihrem Beruf?
Ich mag das redaktionelle Handwerk, aus einer Menge unsortierter Informationen, Zitate und Bilder einen runden Beitrag zu machen. Das hat etwas sehr befriedigendes, ganz so als würde man in einer Werkstatt ein Möbelstück bauen. Aber am spannendsten an meinem Job bei den Staatlichen Museen zu Berlin sind natürlich die vielen Außentermine zu Interviews und Fotoshootings. Die ermöglichen es mir immer wieder, Bereiche und Vorgänge zu sehen, die dem Besucher normalerweise verborgen bleiben, zum Beispiel Restaurierungswerkstätten, Depots, Archive und der Ausstellungsaufbau.

Und was am wenigsten?
Mails, Mails, Mails.

Was ist das kurioseste oder aufregendste Erlebnis, das Sie mit Ihrem Job verbinden?
Wir haben die Restauratorinnen in der Alten Nationalgalerie besucht und ihnen über die Schulter geschaut, während sie Caspar David Friedrichs „Abtei im Eichwald“ bearbeiteten. Das war irre, so ein berühmtes Gemälde ganz nah vor sich liegen zu haben, das man sonst nur mit Mindestabstand im Museum an der Wand sieht.

Letzte Frage: Was würden Sie nachts allein im Museum tun?
Endlich einmal alles in Ruhe angucken! Wobei dafür eine Nacht vermutlich nicht reicht.

Foto: Achim Kleuker

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