Sabine Lepsius, Selbstbildnis, 1885, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders

Kampf um Sichtbarkeit: Künstlerinnen der Alten Nationalgalerie

Vor 100 Jahren durften Frauen erstmals an der Berliner Kunstakademie studieren. Doch wie schafften sie es, sich vor diesem Umbruch in der Kunstwelt zu etablieren? Die Ausstellung „Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“ geht dieser Frage nach und rückt die Frauen und ihre Kunst in den Fokus.

Neue Beiträge

Bemusterung der Vorhänge von innen, links die rekonstruierte und rechts die modifizierte Vorhangvariante © David Chipperfield Architects für Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Wirk-Stoff: Die Vorhänge in der Neue Nationalgalerie

„So viel Mies wie möglich“ lautet das Motto für die Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie. Das betrifft auch die Rekonstruktion der historischen Vorhänge. Unsere Redakteurin Constanze von Marlin berichtet über die Planung.

CAF Opening Braiding - photo by NYA Braid Bar & Salon

Bis in die Haarspitzen: Die Kunst des Braidings im Kunstgewerbemuseum

Die oft kunstvollen und komplexen Flechtfrisuren des Braiding sind für die Afro-Community nicht nur eine Frage der Ästhetik – sondern häufig auch politisches Statement. Anlässlich der Ausstellung „Connecting Afro Futures. Fashion x Hair x Design“ im Kunstgewerbemuseum sprachen wir mit einer Braiderin über ihr Handwerk und seine Rolle für die Community.

ruangrupa, Ade Darmawan steht in der Mitte Foto: Gudskul/Jin Panji, 2019

Alternative Systeme: ruangrupa im Hamburger Bahnhof

Bei der Konferenz “Embodied Histories – Entangled Communities” am 13. und 14. Juni im Hamburger Bahnhof kamen Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Singapur, Thailand, Australien und Deutschland zusammen, um neue Perspektiven auf Narrative, Geschichte und deren Verkörperungen in performativen Praktiken zu diskutieren.

Foto: Derya Yüksel

Arahmaianis “Flag Project” am Hamburger Bahnhof

Die indonesische Künstlerin Arahmaiani hat auf der ganzen Welt Begriffe menschlichen Zusammenlebens gesammelt. In einer Performance im Hamburger Bahnhof stellt sie das Ergebnis vor und regt zur Diskussion über Toleranz und Kooperation an.