Die monumentale Reiterskulptur des

Der übergroße Kurfürst aus der Gipsformerei

Derzeit wird eines der größten Objekte aus dem Sortiment der Gipsformerei für einen Kunden in Übersee produziert. Unsere Kollegin Anna Mosig sprach mit Miguel Helfrich, dem Leiter des Hauses, über den besonderen Auftrag.

David von Donatello; © Staatliche Museen zu Berlin, Daniel Hofer

Zehnerpack: 10 Gipsmodelle, die Kunstgeschichte erzählen

Die Gipsformerei ist die älteste Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin. Seit 1819 werden hier Repliken von Kunstwerken aus allen Epochen und Ländern hergestellt. Wir haben euch zehn Mastermodelle herausgesucht, hinter denen sich interessante Kunst-Geschichten verbergen.

Lieblingsstücke: Amor mit Kopfschuss

Der bogenschnitzende Amor von François Duquesnoy ist zurzeit in der Ausstellung „Das verschwundene Museum“ im Bode-Museum zu sehen. Fabian Fröhlich, Mitarbeiter für Werbung und Kommunikation in der Generaldirektion, schätzt die Skulptur seit vielen Jahren – doch sein Blick auf sie hat sich durch die Ausstellung verändert.

Ein Blitz schlägt in ein Haus am Waldrand ein, Maria mit Kind wacht über der Szene, Votivbild, 1859, Salzburg © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

Lieblingsstücke: Comics des Barock

Lange bevor es Facebook gab, stifteten die Menschen Votivbilder, um ihrer Community von bewegenden Ereignissen zu berichten und den Heiligen für Rettung aus der Not zu danken. Unsere Grafikerin Sabine Dettman erklärt, was sie an diesen Votivbildern fasziniert.

Francesco Laurana, Bildnis einer Prinzessin aus Neapel, um 1470 (Gipsabguss und fragmentarisches Original). Foto: Fabian Fröhlich

Wunden im Marmor

Der Krieg reißt Wunden – manchmal selbst in Stein. Der Verheerung, die der Zweite Weltkrieg an Kunst und Kultur hinterlassen hat, widmet sich die Ausstellung “Das verschwundene Museum. Die Berliner Skulpturen- und Gemäldesammlungen 70 Jahre nach Kriegsende” im Bode-Museum. Unser Kollege Fabian Fröhlich war dort und hat traurige Zeugnisse von morbider Schönheit festgehalten.