Zehnerpack: Museale Muscheln

Der lang ersehnte Strandurlaub blieb in diesem Jahr für viele aus. Manch einer denkt in diesen Herbsttagen nostalgisch an den letzten Spaziergang am Meer und gemeinsames Muschelsammeln zurück … Zeit für einen Blick auf das bunte Strandgut in unseren Museen.

Auf einem Tauchgang durch die Sammlungen und Archive der Staatlichen Museen zu Berlin kommen vielfältige Muschelschalen und Schneckengehäuse zum Vorschein: als archäologische Funde sorgfältig aufbewahrt, zu kunstvollen Gegenständen verarbeitet oder naturgetreu in Zeichnungen und Gemälden dargestellt – die geheimnisvollen Gebilde laden die Betrachter*innen regelrecht dazu ein, über die oftmals verschwimmende Grenze zwischen Natur und Kunst nachzudenken. Muschelschalen und Schneckengehäuse sind die sonderbaren Hüllen und Lebenstrümmer verschiedener Meeresweichtiere, die zum Geschlecht der Mollusken und somit zu den ältesten Lebewesen der Erde gehören. Zugleich sind sie seit prähistorischer Zeit fester Bestandteil des menschlichen Alltags – spielen die bunt gemusterten und vielgestaltigen Schalentiere als Wertgegenstände doch seit Jahrtausenden eine bedeutende Rolle in rituellen Kontexten, in Handelsbeziehungen und transkulturellen Verflechtungen.

Muscheln und Meeresschnecken begegnen uns in unterschiedlichster Form, Verarbeitung und Bedeutung in diversen kulturellen Kontexten und somit in fast allen Sammlungsbereichen unserer Museen. Neben ihrer Schönheit ist oft ihre Seltenheit oder das Vorkommen in einst schwer erreichbaren Gewässern der Grund für die besondere Wertschätzung, die ihnen zuteil wurde. Der damit einhergehende symbolische Gehalt der Meereswunder zeugt von der Faszination, die Menschen seit jeher für ihre Farben- und Formenvielfalt sowie für die vielen Verwendungsmöglichkeiten hegten. Bis heute dienen die geschwungenen oder spiralförmigen Hüllen als Schmuck, als Zahlungsmittel, als Gefäße, als Musikinstrumente, als Vorlage ornamentaler und architektonischer Strukturen, als Träger magischer Kräfte und noch vieles mehr.

Figürlich gravierte Tridacna-Muschel phönikisch, ca. 700 vor Christus Fundort: Assur (Vorderasien) © Foto: Vorderasiatisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Olaf M. Teßmer
Figürlich gravierte Tridacna-Muschel
phönikisch, ca. 700 vor Christus
Fundort: Assur (Vorderasien)
© Foto: Vorderasiatisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Olaf M. Teßmer

Die Muschel Tridacna squamosa kommt in tropischen Gewässern wie dem Persischen Golf, dem Roten Meer und dem Indischen Ozean vor. Besonders große Exemplare mit reicher Gravur wurden in Westasien und im Ostmittelmeerraum als Luxusgegenstände gehandelt und dienten in wohlhabenden Haushalten wohl als Behälter für Kosmetika, wie Rückstandsanalysen zeigen. Sie zeigen, dass es bereits um 700 v. Chr. einen Austausch gab, der von Italien im Westen bis nach Iran reichte.
Bei dem eleganten Exemplar aus den Ausgrabungen in der historischen Stadt Assur im heutigen Irak bildet die geschnitzte Muschel-Schließe den Kopf eines geflügelten Wesens. Sein reich verzierter Mantel und ausgebreitete Flügel setzen sich auf der Außenseite der Muschel fort. Im Inneren flankieren Musikanten einen heiligen Baum, und Sphingen besetzen die äußeren Ecken.

Nautilusgefäß mit Neptunsfigur Ende 16. Jahrhundert Silber, vergoldet; Nautilusschnecke; Steinbesatz © Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Karen Bartsch
Nautilusgefäß mit Neptunsfigur
Ende 16. Jahrhundert
Silber, vergoldet; Nautilusschnecke; Steinbesatz
© Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Karen Bartsch

Nautilusschnecken stammen aus dem Pazifischen und Indischen Ozean und gehörten in der Frühen Neuzeit zu den begehrtesten Sammlungsstücken europäischer Wunderkammern. Dieses prächtige Gefäß soll der preußische König Friedrich I. im Jahre 1701 als Neujahrsgeschenk erhalten haben. Es befand sich nachweislich seit 1752 in der Königlichen Kunstkammer im Berliner Schloss.

Halsschmuck 19. Jahrhundert, Ersja (Ethnie), Russland © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Ute Franz-Scarciglia
Halsschmuck
19. Jahrhundert, Ersja (Ethnie), Russland
© Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Ute Franz-Scarciglia

Die ebenfalls im Indischen und im Pazifischen Ozean beheimateten Kaurischnecken haben in vielen Kulturen eine große Bedeutung als Amulett und dienen zur Abwehr böser Geister. Gleichzeitig werden sie in manchen Volksgruppen als allgemein anerkanntes Zahlungsmittel genutzt.
Bei dem historischen Schmuck der Volksgruppen Ersja und Mockscha in Russland sind Kaurischnecken besonders üppig an Brustgehängen der Frauentrachten zu finden. Sie gelangten schon im Mittelalter über den Handel nach Zentralrussland und wurden noch im 18. Jahrhundert gegen Pelze getauscht.

Kette bestehend aus 28 Kaurischnecken 22. Dynastie (Oberägyptisch) © Foto: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Sandra Steiß
Kette bestehend aus 28 Kaurischnecken
22. Dynastie (Oberägyptisch)
© Foto: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Sandra Steiß

Im Alten Ägypten sollten Kaurischnecken Kinder und Frauen vor schlechten Einflüssen wie auch dem „Bösen Blick“ schützen. Wohl wegen der Ähnlichkeit mit dem weiblichen Genital wurden die Schnecken zudem als Fruchtbarkeitssymbole gedeutet. Sie wurden als einzelnes Amulett oder auch als Hals- und Bauchketten getragen.

Amulettahänger einer Rassel und Zahnbeißers für Kinder 16. Jh., Entstehungsort stilistisch: Deutschland Perlmutt; Fassung Silber, graviert, vergoldet © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Stefan Büchner
Amulettahänger einer Rassel und Zahnbeißers für Kinder
16. Jh., Entstehungsort stilistisch: Deutschland
Perlmutt; Fassung Silber, graviert, vergoldet
© Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Stefan Büchner

Ein weiteres Beispiel für den Glauben an die Wunderkräfte von Naturmaterialien ist dieses Amulett aus dem 16. Jahrhundert, das heute im Kunstgewerbemuseum beheimatet ist. Der Perlmutt-Zahnbeißer und Rassel für Kinder sollte Stärke und Schutz verleihen. Die Vorderseite zeigt als Relief eine Taube des Heiligen Geistes, auf der Rückseite ist das Christusmonogramm ‚IHS‘ eingraviert, welches sich von den ersten drei Buchstaben des Namens Jesu in griechischen Großbuchstaben ableitet, Ι Η Σ Ο Υ Σ, wobei das Sigma durch ein lateinisches S ersetzt ist.

Johann Christoph Dietzsch Fünfzehn Muscheln, um 1750 (Zeichnung)  © bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Jörg P. Anders
Johann Christoph Dietzsch
Fünfzehn Muscheln, um 1750
(Zeichnung)
© bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Jörg P. Anders

Der Nürnberger Landschaftsmaler Johann Christoph Dietzsch war vom breiten Farb- und Formenspektrum von Muscheln und Meeresschnecken so fasziniert, dass er sogar eine eigene Sammlung besaß. Mit diesem Aquarell schuf er um 1750 einige Vorlagen das Bildwerk ‘Vergnügen der Augen und des Gemüths’ (Teil 11, Nürnberg 1764, Tab.III, IV und IX.) des Kupferstechers und Fossiliensammlers Georg Wolfgang Knorr. In der Bildanordnung der fünfzehn Muscheln in drei gegeneinander versetzten Reihen passte sich Dietzsch formal der in Nürnberg um 1750 gebräuchlichen Muschelillustration an.

Kopfschmuck um 1910, Papua-Neuguinea, Mittelsepik © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Melanie Herrschaft
Kopfschmuck
um 1910, Papua-Neuguinea, Mittelsepik
© Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Melanie Herrschaft

In Neuguinea hatten Objekte aus Muschel- und Schneckenschalen häufig einen besonderen Wert und sollten nicht von allen genutzt werden. Einen solchen Kopfschmuck durfte am mittleren Gebiet des Sepik-Flusses beispielsweise nur ein erwachsener Mann tragen, der im Krieg erfolgreich gewesen war.

Spondylus-Schale Peru, bei Lima Muschel Ident.Nr. V A 26380 Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Martin Franken
Spondylus-Schale
Peru, bei Lima
Muschel
Ident.Nr. V A 26380
Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika
© Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Martin Franken

 

Halskette aus Muschelscheiben Peru, Ica Spondylus, Kamelidenfaser Ident.Nr. V A 46051 Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Stefan Büchner
Halskette aus Muschelscheiben
Peru, Ica
Spondylus, Kamelidenfaser
Ident.Nr. V A 46051
Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika
© Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Stefan Büchner

Spondylusmuscheln hatten eine zentrale Bedeutung in Ritualen der Moche-Kultur (0-600 n. Chr.) an der Nordküste Perus. Die auffälligen Stacheln und die rötliche Färbung dieser Muschel sowie der Umstand, dass sie von der ecuadorianischen Küste importiert werden musste, machten sie zu einem besonders wertvollen Material.
Lediglich während El Niño, wenn warme Meeresströmungen den kalten Humboldstrom nach Süden drängen und es zu starken Niederschlägen kommt, finden sich Spondylusmuscheln gelegentlich auch vor der peruanischen Küste. Forscher*innen vermuten, dass die Spondylusmuschel bei Ritualen eingesetzt wurde, die im Zusammenhang mit dem ökologischen und damit auch sozialen Gleichgewicht standen.

Pututu Schneckentrompete aus Ton Moche 0 – 600, Peru (Fundort: Chimbote) Ton Ident.Nr. V A 18511 Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Peter Jacob
Pututu
Schneckentrompete aus Ton
Moche 0 – 600, Peru (Fundort: Chimbote)
Ton
Ident.Nr. V A 18511
Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika
© Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Peter Jacob

 

Schneckengehäuse Peru Ident.Nr. V A 63149 Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Eva Ritz
Schneckengehäuse
Peru
Ident.Nr. V A 63149
Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika
© Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Eva Ritz

Meeresschnecken wurden vor der Ankunft der Spanier in Südamerika als Trompeten (pututu, Quechua) verwendet, da sie einerseits durchdringende Töne erzeugen, die eine große Reichweite haben, andererseits aber auch ein nuanciertes Spiel ermöglichen. Sie wurden daher sowohl in Ritualen eingesetzt als auch als Signalinstrumente verwendet.
Es handelt sich um besonders große Schnecken der Gattung Strombus, der Riesenschnecke des Pazifischen Ozeans. Schon im ersten Jahrtausend vor Chr. finden sich pututus in Zeremonialzentren in den Anden (beispielsweise Chavín de Huantar).
Wie die Spondylusmuscheln wurden auch Meeresschnecken aus den warmen Gewässern vor der ecuadorianischen Küste über weite Strecken in den südlichen Andenraum gehandelt und waren daher besonders kostbar. Schon in vorspanischer Zeit wurden sie auch aus Ton nachgebildet und in heutigen traditionellen Festen durch Hörner ersetzt.

Pauline Hübner, geb. Bendemann Julius Hübner (27.1.1806 - 7.11.1882), Maler 1829 © Foto: Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Jörg P. Anders
Pauline Hübner, geb. Bendemann
Julius Hübner (27.1.1806 – 7.11.1882), Maler
1829
© Foto: Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Jörg P. Anders

Ein Kapitel für sich ist der symbolische Gehalt von Muscheln und Meeresschnecken in der Malerei. In Stillleben, mythologischen Szenen oder in Porträts tauchen sie immer wieder auf. Kaum zu übersehen ist dabei ihr oftmals erotischer Beiklang.
Als Venus-Symbol, aus dem eine rote Lilie wächst, unterstreicht die monumentale Muschel in diesem Gemälde aus der Nationalgalerie die sinnlichen Reize der Dargestellten: Es handelt sich um die junge Pauline Bendemann (1809-1895), eine Berliner Bankierstochter, die sich kurz zuvor mit dem Maler Julius Hübner verlobt hatte. Das Bild entstand kurz nach dem Verlöbnis im Jahr 1829.

Neptun und Amphitrite Jan Gossaert (1478 - 1532) 1516 © Foto: Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Fotograf/in: Jörg P. Anders
Neptun und Amphitrite
Jan Gossaert (1478 – 1532)
1516
© Foto: Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fotograf/in: Jörg P. Anders

Auch in diesem Gemälde von Jan Gossaert aus dem Jahr 1516 lässt sich eine Meeresschnecke entdecken. Dargestellt ist das Götterpaar Neptun und Amphitrite, wie es in einem von dorischen Säulen getragenen Kuppelbau und auf einem von Wasser umgebenen Sockel steht. Seit jeher genoss der Meeresgott Neptun als Beschützer der Schifffahrt und Seeleute besondere Verehrung. Gossaert schuf sein Gemälde im Auftrag des Admirals der niederländischen Flotte, Philipp von Burgund, der sich auf diese Weise mit dem Meeresgott identifizieren wollte. Der Dreizack, den Neptun mit seiner rechten Hand hält, dient der Entfachung oder Schlichtung von Seestürmen. Auffällig und zugleich raffiniert platziert, bedeckt eine fein gemusterte Meeresschnecke Neptuns Geschlechtsteil. Mit dem elfenbeinähnlichen Kolorit und ihrer zugespitzten Form fügt sie sich dabei geschickt in die Körperlichkeit der Bildgestalten ein.

Pilgerhut 2006 Gebrauchsort: Santiago de Compostella, Spanien © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Pilgerhut
2006
Gebrauchsort: Santiago de Compostella, Spanien
© Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

In Westeuropa sehr populär und auch sonst weit verbreitet ist die Jakobsmuschel. Ihr Fleisch ist nicht nur fester Bestandteil der mediterranen Küche, ihre Schale ist auch ein wesentliches Erkennungszeichen des heiligen Jakobus, der als Schutzpatron der Pilger gilt. Als Pilgerzeichen am Hut oder am Gürtel getragen, ist sie seit dem Mittelalter mit der Wallfahrt nach Santiago de Compostela verbunden, die den meisten heute als „Jakobsweg“ bekannt ist.

„Weitwinkel – Globale Sammlungsperspektiven“ ist eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe, die sich in Anlehnung an aktuelle Ausstellungen, Forschungsprojekte und Kooperationen der Staatlichen Museen zu Berlin mit transkulturellen Themen und gesellschaftsrelevanten Fragestellungen beschäftigt. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zu Weitwinkel.

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