Kayak Modell, IV A 6330. © Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Photo: Martin Franken.

Biografien der Objekte: Der Hut der Chugach

Ende des 19. Jahrhunderts brachte der norwegische Seefahrer Johan Adrian Jacobsen mehrere Objekte der Chugach aus Alaska nach Berlin. Unter den etwa 200 Objekten ist auch ein besonderer Hut, der in den Quellen nirgends auftaucht – Gemeinsam mit Vertrtetern der Chugach ergründeten die Forscher*innen am Ethnologischen Museum seine Geschichte.

Mangi Marealle , 1887 (Repro Digitalisat, Digitale Aufnahme, SLUB / Deutsche Fotothek / Aufn.-Nr.: df_b_0004488 / http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71790695)

Biografien der Objekte: Der Ohrschmuck des mangi Marealle

Ende des 19. Jahrhunderts fand ein bemerkenswerter Ohrschmuck seinen Weg in die Sammlung des Ethnologischen Museums. Sein Besitzer, der regionale Herrscher Marealle, war ein interessanter politischer Akteur während der deutschen kolonialen Expansion und Herrschaft in Ostafrika.

Biografien der Objekte: Ein Federschmuck und viele Fragen

Francis La Flesche gilt als erster indigener Ethnologe Nordamerikas. Er brachte im Auftrag der Königlichen Museen eine beachtliche Sammlung von Kulturgütern der Omaha nach Berlin – und war seit jeher umstritten. Heute arbeiten seine Nachfahren mit dem Ethnologischen Museum zusammen, um die Wege der Objekte und die Bedeutung La FLesches zu rekonstruieren.