Zehnerpack: Museale Muscheln

Der lang ersehnte Strandurlaub blieb in diesem Jahr für viele aus. Manch einer denkt in diesen Herbsttagen nostalgisch an den letzten Spaziergang am Meer und gemeinsames Muschelsammeln zurück … Zeit für einen Blick auf das bunte Strandgut in unseren Museen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Wissenschaftlerinnen aus Luanda © Bundesregierung/Steins

Ethnologisches Museum und Goethe-Institut unterstützen Restaurierung in Angola

Mit der Schulung von Restaurator*innen und dem Aufbau einer Abteilung für Konservierung und Restaurierung engagieren sich das Goethe Institut und das Ethnologische Museum in Luanda (Angola). Das Projekt soll den Erhalt gefährdeter Objekte der Sammlung des Museu Nacional de Antropologia ermöglichen. Die Kuratorinnen Paola Ivanov und Gabriele Stiller-Kern im Gespräch.

Museen Dahlem, Berlin-Dahlem, Lansstraße © Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker

Ungeahnte Möglichkeiten. Der Forschungscampus Dahlem kommt

Seit das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst ihre Pforten in Dahlem geschlossen haben, um ins Humboldt Forum zu ziehen, stellt sich der Museumsstandort neu auf. Alexis von Poser und Patricia Rahemipour gehören zu den Lenkern des Forschungscampus Dahlem.

Kayak Modell, IV A 6330. © Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Photo: Martin Franken.

Biografien der Objekte: Der Hut der Chugach

Ende des 19. Jahrhunderts brachte der norwegische Seefahrer Johan Adrian Jacobsen mehrere Objekte der Chugach aus Alaska nach Berlin. Unter den etwa 200 Objekten ist auch ein besonderer Hut, der in den Quellen nirgends auftaucht – Gemeinsam mit Vertrtetern der Chugach ergründeten die Forscher*innen am Ethnologischen Museum seine Geschichte.

Mangi Marealle , 1887 (Repro Digitalisat, Digitale Aufnahme, SLUB / Deutsche Fotothek / Aufn.-Nr.: df_b_0004488 / http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71790695)

Biografien der Objekte: Der Ohrschmuck des mangi Marealle

Ende des 19. Jahrhunderts fand ein bemerkenswerter Ohrschmuck seinen Weg in die Sammlung des Ethnologischen Museums. Sein Besitzer, der regionale Herrscher Marealle, war ein interessanter politischer Akteur während der deutschen kolonialen Expansion und Herrschaft in Ostafrika.