Neue Beiträge

„Max Ernst, Zeichendieb“, Ausstellungsansicht Sammlung Scharf-Gerstenberg, 2018 © VG Bild-Kunst Bonn, 2018 Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / David von Becker

Ein surrealistisches Delikt: Max Ernst und die ägyptische Schrift

Max Ernst und Ägypten – was zunächst klingt wie ein ausgewachsener surrealistischer Widerspruch bietet Kuratorin Kyllikki Zacharias Anlass zu einer Ausstellung, die das Werk des berühmten Surrealisten in einem neuen Licht erscheinen lässt. Erstmals werden dabei Verbindungen zwischen der surreal-fantastischen Kunst Max Ernsts und den Schmuckstücken der alten Ägypter geknüpft.

Die Genetikerin Jessica Rothe mit den Knochenproben für die DNA-Analyse. Foto: Thilo Rückeis.

Geheimnisse eines Grabes: Verwobene Familienbande im Frühmitteltalter

Im 6. Jahrhundert wurde im heutigen Berlin ein Teenager bestattet. Die „Britzer Prinzessin“ trug fremde Beigaben bei sich – war sie in Berlin geboren oder eingewandert? Die Archäologin Marion Bertram leitete ein Forschungsprojekt über die Verstorbene und ihr Umfeld im Museum für Vor- und Frühgeschichte.

Die Umaiyadenmoschee von Damaskus, über dem Häusermeer der historischen Altstadt, die als Ganzes zum UNESCO-Welterbe gehört. © Issam Hajjar, 2007

Kulturgut ist Verhandlungssache: Stefan Weber und die Syrian Heritage Initiative

Seit 2013 gibt es am Museum für Islamische Kunst ein Projekt zum syrischen Kulturgut. Angefangen hat alles mit dem Aufbau einer immensen Datenbank, doch mit der Zeit wuchs das Projekt stetig an. Inzwischen umfasst die „Syrian Heritage Initiative“ mehrere Teilprojekte, die die Dokumentation des Kulturerbes mit gesellschaftlicher Partizipation verbinden.

Willy Römer: Wahl zur Nationalversammlung, 1919 © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek, Photothek Willy Römer / Willy Römer

Zehnerpack: 100 Jahre Weimarer Republik

Vor 100 Jahren, am 6. Februar 1919, begann die Gründungsphase der Weimarer Republik. Ihr vorausgegangen war Deutschlands Niederlage im Ersten Weltkrieg, der Untergang des Kaiserreichs und monatelange revolutionäre Umbrüche. Für die Zeitgenossen stand die Geburt der ersten deutschen Demokratie im Zeichen von Unsicherheit, Skepsis – und Hoffnung.

Hilfe für den “Tempel der Ägyptologie”

Die ägyptische Museumslandschaft ist im Umbruch – auch das bedeutende Ägyptische Nationalmuseum in Kairo muss sich neuen Herausforderungen stellen. Das Berliner Ägyptische Museum und Papyrussammlung ist Teil eines EU-geförderten Konsortiums, in dem die größten europäischen Player der Ägyptologie ihre Hilfe anbieten. Direktorin Friederike Seyfried erklärt, wie es dazu kam.

Zehnerpack: Gut Behütet in die Ehe

Nicht nur Könige und Königinnen haben Kronen – auch ganz gewöhnliche Frauen trugen im Europa des 19. Jahrhunderts extravaganten Kopfschmuck. Die Rede ist von Brautkronen, die bei Hochzeiten in ländlichen Regionen getragen wurden. Wir haben einige der schönsten Exemplare sowie weitere Kopfbedeckungen herausgesucht, die derzeit in der Ausstellung „Hochzeitsträume“ im MEK gezeigt werden.