Restaurierungsatelier der Gemäldegalerie, Restauratorin Maria Reimelt © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / D. von Becker

Original mit Geschichte: Francesco Squarciones „Maria mit Kind“

Francesco Squarciones Renaissance-Werk „Maria mit Kind“ wurde in den letzten Jahrhunderten durch Künstler und frühere Restauratorengenerationen stark verändert. Für die Restauratorin Maria Reimelt in der Gemäldegalerie stellte sich mit den aktuellen Maßnahmen am Bild Frage: Was ist hier noch original?

© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Simone Barlian

Alltagsgestaltung im Kunstgewerbemuseum: Die Sichtbarmachung der Routine

Welche Vergangenheit haben Routinen, die an Objekte geknüpft sind, wenn wir diese nicht mehr benutzen? Wie etablieren sich Gewohnheiten anhand neuer Gegenstände und Dinge? Nele Mai sprach mit der Kulturanthropologin Kerstin Schäfer, die mit Studierenden aus Linz, die Midissage des Design Lab #2 im Kunstgewerbemuseum organisierte.

Paul Klee: Lebkuchenbild (Rückseite) © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Berggruen / Andres Kilger

Zehnerpack: Spannende Kunstbiografien aus dem Museum Berggruen

Bilder sind nicht nur Kunstwerke – sie haben oft auch spannende Geschichten. Die Provenienzforschung entschlüsselt Werkbiografien, deckt vergangenes Unrecht auf und hilft, gestohlene oder enteignete Kunstwerke zurückzuführen. Anlässlich des ersten internationalen Tags der Provenienzforschung zeigen wir euch einige Beispiele aus der Ausstellung “Biografien der Bilder” im Museum Berggruen.

Zehnerpack: Gut Behütet in die Ehe

Nicht nur Könige und Königinnen haben Kronen – auch ganz gewöhnliche Frauen trugen im Europa des 19. Jahrhunderts extravaganten Kopfschmuck. Die Rede ist von Brautkronen, die bei Hochzeiten in ländlichen Regionen getragen wurden. Wir haben einige der schönsten Exemplare sowie weitere Kopfbedeckungen herausgesucht, die derzeit in der Ausstellung „Hochzeitsträume“ im MEK gezeigt werden.

Detail Rückseite, Darbringung im Tempel © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie

Die Geschichte eines Bildes: Ein Mantegna aus der Gemäldegalerie

Viele Kunstwerke sind berühmt, während ihre Geschichte im Dunkeln liegt. Ein Glücksfall ist es, wenn sich auf dem Werk selbst so viele Hinweise finden, dass seine Geschichte fast lückenlos zu rekonstruieren ist – so wie bei einem Gemälde des Renaissance-Meisters Andrea Mantegna in der Berliner Gemäldegalerie.

Johann Georg Hainz: Kleinodienschrank, 1666; © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum/Arne Paille

Kunstkammer revisited: Die Keimzelle der Berliner Museen im 21. Jahrhundert

Warum zieht nochmal das Humboldt Forum ins Berliner Schloss? Unter anderem wegen der Brandenburg-Preußischen Kunstkammer, die hier einst beheimatet war. Was es mit dieser auf sich hatte und warum sie für Berlin und seine Kulturinstitutionen so wichtig war, ergründet nun ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt.