„Max Ernst, Zeichendieb“, Ausstellungsansicht Sammlung Scharf-Gerstenberg, 2018 © VG Bild-Kunst Bonn, 2018 Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / David von Becker

Ein surrealistisches Delikt: Max Ernst und die ägyptische Schrift

Max Ernst und Ägypten – was zunächst klingt wie ein ausgewachsener surrealistischer Widerspruch bietet Kuratorin Kyllikki Zacharias Anlass zu einer Ausstellung, die das Werk des berühmten Surrealisten in einem neuen Licht erscheinen lässt. Erstmals werden dabei Verbindungen zwischen der surreal-fantastischen Kunst Max Ernsts und den Schmuckstücken der alten Ägypter geknüpft.

Die Genetikerin Jessica Rothe mit den Knochenproben für die DNA-Analyse. Foto: Thilo Rückeis.

Geheimnisse eines Grabes: Verwobene Familienbande im Frühmitteltalter

Im 6. Jahrhundert wurde im heutigen Berlin ein Teenager bestattet. Die „Britzer Prinzessin“ trug fremde Beigaben bei sich – war sie in Berlin geboren oder eingewandert? Die Archäologin Marion Bertram leitete ein Forschungsprojekt über die Verstorbene und ihr Umfeld im Museum für Vor- und Frühgeschichte.